
Wasserziergeflügel
Als Wasserziergeflügel bezeichnet man in Züchterkreisen die gehaltenen Arten der Gänsevögel (Anseriformes), insbesondere der Entenvögel (Anatidae). Das Wasserziergeflügel ist neben Hühnerartigem Ziergeflügel und den Ziertauben die dritte große Untergruppe des Ziergeflügels. Unter Wasserziergeflügel versteht man eine Gruppe von Vögeln, die vorwiegend wegen ihrer optischen Pracht und ihres Verhaltens an Teichen und in Parkanlagen gehalten werden.
Die Gruppierung des Ziergeflügels in Enten, Gänse, Schwäne und Pfeifgänse folgt nicht der Systematik der Gänsevögel. So wird die Spaltfußgans vom Verband Europäischer Kleintierzüchter (EE) den Gänsen zugeordnet und vom Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) den Entenvögeln, diese wiederum ist nicht mit der Familie der Entenvögel (Anatidae) zu verwechseln!


Stockenten (Anas platyrhynchos)
Die Stockente ist die größte und am häufigsten vorkommende Schwimmente Europas und die Stammform der Hausente. Ausgewachsene Männchen im Balzkleid sind mit ihrem grünmetallischen Kopf, dem gelben Schnabel und dem weißen Halsring unverwechselbar, die Weibchen sind unscheinbarer hellbraun mit orangefarbenem Schnabel. Stockenten werden eher selten als Ziergeflügel gehalten. Während die klassische Wildform aufgrund ihrer Flugfähigkeit und ihres Platzbedarfs oft in Parkanlagen oder auf großen privaten Teichanlagen zu finden ist, werden für die private Haltung meist domestizierte Rassen oder spezielle Farbschläge bevorzugt.
Zwergschwäne (Cygnus bewickii);
Der Zwergschwan kommt in einem ähnlichen Lebensraum wie der Singschwan vor. Er gehört zu den Schwänen, die relativ häufig in lockeren, kolonienartigen Verbänden brüten. Manchmal wird der Zwergschwan auch als Unterart Cygnus columbianus bewickii zum in Nordamerika vorkommenden Pfeifschwan gestellt. In Mitteleuropa ist der Zwergschwan ein alljährlicher Wintergast. Die meisten Individuen werden in den Niederlanden beobachtet. Der Zwergschwan ist mit 115 bis 140 Zentimetern Körperlänge und 3,4–7,8 Kilogramm Gewicht der kleinste der europäischen Schwäne. Sein Aussehen ähnelt dem Singschwan (Cygnus cygnus) mit völlig weißem Gefieder und schwarzen Beinen.

Paradieskasarka (Tadorna variegata);
Die Paradieskasarka ist ein ausschließlich in Neuseeland heimischer Entenvogel, der zu den Halbgänsen zählt. Die Art hat einen für die Gattung der Kasarkas ungewöhnlich ausgeprägten Unterschied in der Gefiederfärbung der beiden Geschlechter. Das Weibchen hat einen unverwechselbaren weißen Kopf. In Neuseeland ist die Paradieskasarka eine der wenigen ursprünglichen Arten, die von der Veränderung der neuseeländischen Vegetation durch den Menschen profitieren. Als Kulturfolger ist sie auf Weideflächen und an Wasserrückhaltebecken zu beobachten. Sie ist entsprechend häufig und darf bejagt werden. Jährlich werden etwa 100.000 Paradieskasarkas in Neuseeland geschossen. Die Jagd ist jedoch mittlerweile stärker reglementiert, da es in einigen Regionen auf Grund der Bejagung zu deutlichen Populationsrückgängen kam.
Paradieskasarkas sind eine kleine Kasarka-Art. Sie weisen den für diese Gattung charakteristischen gänseähnlichen Habitus auf. Ihre Körperlänge beträgt zwischen 63 und 71 Zentimetern. Sie wiegen zwischen 1,5 und 2 Kilogramm.

Herbstpfeifgänse (Dendrocygnas autumnalis);
Die Herbstpfeifgans, auch Herbstente, Rotschnabel-Pfeifgans oder Graubrust-Pfeifgans genannt, ist in Nord- und Südamerika beheimatet. Seit den 1950er Jahren hat die Nördliche Herbstpfeifgans sogar ihr Brutareal von Mexiko ausgehend bis in die Südstaaten der USA erweitern können. Herbstpfeifgänse weisen wie für Pfeifgänse charakteristisch keinen Geschlechtsdimorphismus auf und haben den charakteristischen Körperbau aller Pfeifgänse: lange Beine, langen Hals und breite Flügel. Auffällig ist die sehr aufrechte Körperhaltung, die diese Entenvögel annehmen. Während der Brutzeit haben fortpflanzungsaktive Herbstpfeifgänse einen karminroten Schnabel.
Es werden zwei Unterarten unterschieden, die sich in der Brustfärbung und in der Körpergröße unterscheiden. Die Nördliche Herbstpfeifgans (D. a. autumnalis), die die Nominatform darstellt, ist die deutlich größere Unterart. Sie weist eine rotbraune Brustfärbung auf. Die etwas kleinere und zierlichere Südliche Herbstpfeifgans (D. a. fulgens) hat stattdessen eine graue Brustfärbung.


Sichelente (Mareca falcata);
Die Sichelente ist eine in Ostsibirien und Japan brütende Art der Schwimmenten. Das Männchen weist im Prachtkleid stark verlängerte Schulterfedern auf, die weit über die hintere Rückenpartie fallen.
In Mitteleuropa wird sie in den letzten Jahrzehnten zunehmend beobachtet, allerdings dürfte es sich dabei überwiegend um Gefangenschaftsflüchtlinge handeln. Für die Niederlande gibt es in den 1990er Jahren fünf Beobachtungen von Tieren, die als Wildvögel anerkannt sind. Die Sichelente ist eine verhältnismäßig kleine Ente. Männchen weisen im Prachtkleid ein sehr kontrastreiches Gefieder auf. Die Sichelente ist ein Brutvogel Ostsibiriens, der Mongolei, dem Nordosten Chinas und Japans. Auf der Kamtschatka-Halbinsel kommen Sichelenten nur gelegentlich vor. Sie überwintern in Zentralchina, im Süden Japans und in Korea und dringen gelegentlich bis in den Süden Vietnams, Myanmars, Thailands und Laos‘ vor.
Spaltfußgans (Anseranas semipalmata);
Die Spaltfußgans ist die einzige Art der Familie Anseranatidae. Der auffällige, schwarz-weiß gefiederte Gänsevogel kommt ausschließlich in Australien und im Süden Neuguineas vor. Spaltfußgänse waren im tropischen Nordaustralien früher in großen Schwärmen zu beobachten, die mitunter bis zu 80.000 Individuen zählten. Ihre Zahl ist jedoch aufgrund großräumiger Entwässerungen zurückgegangen und in Australien ist die Art mittlerweile weitgehend geschützt.
Die Spaltfußgans wird manchmal als eigenständiger Tribus zu den Entenvögeln (Anatidae) gestellt. Es ist jedoch auch möglich, dass sie enger mit den Wehrvögeln (Anhimidae) verwandt ist, da sie manche Eigenschaften mit diesen teilt. Dazu zählen die verhältnismäßig langen Beine, der lange Hals und die stark reduzierten Schwimmhäute. Der breite orangegelbe bis -rote Schnabel, der zum Kopf hin zu einem mit dem Alter zunehmenden Höcker überleitet, ist dagegen wieder ein typisches Entenmerkmal.
Beliebte Arten für die Privathaltung
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Zierenten:
Bekannte Vertreter sind die Mandarinente und die Brautente, die für ihr prächtiges Gefieder geschätzt werden. Auch die Indische Zwergglanzente oder die Australische Zwergglanzente sind beliebte Arten.
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Ziergänse:
Arten wie die Streifengans, Andengans oder Nonnengans werden häufig in Gehegen mit Zugang zu Wasserstellen gehalten.
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Schwäne:
Für größere Teiche oder kleine Sehen kommen auch Schwäne als Besatz in Frage. Deren Haltung ist jedoch aufwendig und sollte erfahrenen Wassergeflügelhaltern vorbehalten bleiben.
Wichtige Haltungsvoraussetzungen
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Sozialstruktur:
Die Tiere dürfen niemals einzeln gehalten werden, da sie sehr sozial sind. Eine paarweise Haltung oder kleine Gruppen sind ideal. Alle Entenvögel bilden zur Brutzeit Paare und leben auch den Rest des Jahres nicht alleine.
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Platzbedarf:
Als Mindestfläche für ein Paar einer kleinen bis mittelgroßen Entenart sollten 10 bis 20 m² gut strukturierter Auslauf zur Verfügung stehen. Für größere Enten- oder Gänsearten muss natürlich mehr Platz einkalkuliert werden. Das Wasser muss regelmäßig ausgetauscht oder durch ein Filtersystem gereinigt werden.
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Wasserstelle:
Ein sauberer Teich ist essenziell für die Gefiederpflege und das Wohlbefinden von Wasservögeln. Die Tiefe sollte den Bedürfnissen der jeweiligen Art entsprechen. So brauchen Gänse und Tauchenten tiefere Teiche als etwa Schwimmenten. Für die artgerechte Haltung von Schwänen sind nochmals deutlich größere "Gewässer" nötig. Dagegen reicht für ein Mandarinenten-Paar bereits ein kleiner Teich von ca. 2 bis 4 m² und einer Wassertiefe von etwa 40 bis 60 cm.

Wasserziergeflügel Art für Art
Schwäne
Die Schwäne (Cygnus) sind eine Gattung der Entenvögel (Anatidae). Innerhalb dieser Familie werden sie den Gänsen (Anserinae) zugerechnet. Schwäne sind die größten aller Entenvögel. Wegen des rein weißen Gefieders der europäischen Arten (früher lateinisch Cygnus albus „Weißer Schwan“) und der eindrucksvollen Größe sind sie in zahlreiche Mythen und Märchen eingegangen.
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Trauerschwan,
auch Schwarzer Schwan

Coscorobaschwan (Coscoroba coscoroba)
(c) Adrian Braidotti

Höckerschwan (Cygnus olor)
(c) carolberney

Zwergschwan (Cygnus columbianus)
(c) Chris Rohrer

Schwarzschwan (Cygnus atratus)
(c) deborod

Schwarzhalsschwan (Cygnus melancoryphus)
(c) Bryan Caro San Martin

Singschwan (Cygnus cygnus)
(c) Наталия

Trompeterschwan (Cygnus buccinator)
(c) Stephen Taylor
Gänse
Die Gänse (Anserinae) sind in der biologischen Systematik der Vögel eine Unterfamilie der Entenvögel. Dies jedoch nur als Information am Rande, denn die Gruppierung des Ziergeflügels in Enten, Gänse, Schwäne und Pfeifgänse folgt nicht der Systematik der Gänsevögel.
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Blässgans-Zwerg (BDRG),
auch Zwerggans -
Kanadagans, dunkle (BDRG)
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Kelpgans (EE)
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Kleine Schneegans (EE)
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Magellangans (EE)
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Magellangans,
groß (BDRG, leucoptera) -
Magellangans,
klein (BDRG, picta)
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Nonnengans,
auch Weißwangengans
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Schneegans-Zwerg (BDRG),
Zwergschneegans (EE) -
Blaue Schneegans (EE),
Farbmutante der Kleinen Schneegans -
Zwergkanadagans (EE)

Andengans (Oressochen melanopterus)
(c) Sebastián Lescano

Halsbandgans (Tadorna tadornoides)
(c) Aalbert Rebergen

Blauflügelgans (Cyanochen cyanopterus)
(c) Bird Explorers

Blässgans (Anser albifrons)
(c) Анна Голубева

Zwerggans (Anser erythropus)
(c) heliastes21

Brandgans (Tadorna tadorna)
(c) Allan Hopkins

Graugans (Anser anser)
(c) Frans Vandewalle


Kapgans (Tadorna cana)
(c) Peter Lupton

Hawaiigans (Branta sandvicensis)
(c) rbhadury

Höckerschnabelente (Sarkidiornis sylvicola)
(c) SandyCole

Hühnergans (Cereopsis novaehollandiae)
(c) Kenton Reeder

Kaisergans (Anser canagicus)
(c) Donna Pomeroy

Kanadagans (Branta canadensis)
(c) chipperatl

Zwergkanadagans (Branta hutchinsii)
(c) gvbox

Kelpgänse (Chloephaga hybrida)
links Ganter, rechts Weibchen (c) Brendan Murtha

Schneegänse (Anser caerulescens)
(c) cpar

Kurzschnabelgans (Anser brachyrhynchus)
(c) Magnus Lindberg - Close to nature

Magellangans (Chloephaga picta)
(c) Nick Leggatt

Mähnengans (Chenonetta jubata)
(c) Nigel Marsh

Nilgans (Alopochen aegyptiaca)
(c) Luís Lourenço

Weißwangengans (Branta leucopsis)
(c) Paul Cools

Orinokogans (Oressochen jubatus)
(c) Carlos Eduardo
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Paradiesgans (Tadorna variegata)
links Ganter, rechts Weibchen (c) xavierpiron

Radjahgans (Radjah radjah)
(c) rubyrosenfield

Ringelgans (Branta bernicla)
(c) Wendy Feltham

Rostgans (Tadorna ferruginea)
(c) cpu
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Rothalsgans (Branta ruficollis)
(c) Vyacheslav Luzanov

Rotkopfgänse (Chloephaga rubidiceps)
(c) sical-isfla-veola

Waldsaatgans (Anser fabalis)
(c) Александр Васильев

Zwergschneegans (Anser rossii)
(c) carolberney

Schwanengans (Anser cygnoides)
(c) Kimberlie Sasan
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Streifengans (Anser indicus)
(c) Christoph Moning

Sporngans (Plectropterus gambensis)
(c) markus lilje
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Zwerggänse (Anser erythropus)
(c) Uday Agashe
Pfeifgänse (Baumenten)
Die Pfeifgänse (Dendrocygninae) bilden eine Unterfamilie der zu den Gänsevögeln (Anseriformes) gehörigen Familie der Entenvögel (Anatidae). Ihren deutschen Namen haben sie wegen ihrer hohen pfeifenden Rufe bekommen, mit denen sie untereinander kommunizieren. Ihre wissenschaftliche Gattungsbezeichnung Dendrocygna bedeutet übersetzt Baumschwan und mehrere Merkmale sind tatsächlich schwanenähnlich. So wechseln Pfeifgänse ähnlich wie Schwäne und Gänse nur einmal im Jahr ihr Gefieder. In ihrer Lebensweise sind sie zwar nicht an Bäume gebunden, jedoch verbringen alle Arten einen Teil ihrer Zeit, indem sie in kleinen Gruppen auf im Wasser schwimmenden Bäumen aufbaumen.
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Gelbe Pfeifgans,
auch Gelbbrustpfeifgans, Baumente -
Java-Pfeifgans,
auch Zwergpfeifgans
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Sichelpfeifgans,
auch Gelbfußpfeifgans
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Weißrücken-Pfeifgans
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Witwenpfeifgans

Gelbbrust-Pfeifgans (Dendrocygna bicolor)
(c) Tom Benson

Javapfeifgans (Dendrocygna javanica)
(c) Matthieu Gauvain

Kubapfeifgans (Dendrocygna arborea)
(c) Dick Daniels

Nördliche Herbstpfeifgans (Dendrocygna autumnalis fulgens) (c) Luis Sauma

Südliche Herbstpfeifgans (Dendrocygna autumnalis autumnalis) (c) Lip Kee

Gelbfuß-Pfeifgans (Dendrocygna eytoni)
(c) David de Groot

Tüpfelpfeifgans (Dendrocygna guttata)
(c) Daniel Townend

Wanderpfeifgans (Dendrocygna arcuata)
(c) Marj Kibby

Witwenpfeifgans (Dendrocygna viduata)
(c) Lilian Tomazelli
Enten
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Afrikanische Zwergente (EE),
auch Schmuckzwergente (BDRG) -
Baerente (EE),
auch Schwarzkopf-Moorente -
Burmesische Fleckschnabelente
(Unterart der Fleckschnabelente) -
Europ. u. Asiat. Samtente (BDRG)
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Fleckschnabelente (alle Unterarten)
→ Burmesische Fleckschnabelente
→ Indische Fleckschnabelente
→ Chinesische Fleckschnabelente
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Floridaente (EE),
Florida-Stockente (BDRG) -
Hawaiiente (EE), Hawaii-Stockente (BDRG)
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Indische Fleckschnabelente
(Unterart der Fleckschnabelente
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Krickente
(alle Unterarten im BDRG)
→ Amerikanische Krickente (EE)
→ Europäische Krickente, Krickente (EE)
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Laysanente (EE),
Laysan-Stockente (BDRG) -
Malaienente,
auch Weißflügelente (BDRG) -
Maori-Ente (EE),
Neuseeländische Tauchente (EE) -
Marmelente, auch Marmorente
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Mexikanische Stockente (BDRG),
auch Mexikoente -
Neuseeländische Tauchente (EE),
Maori-Ente (BDRG) -
Östliche Fleckschnabelente,
auch Chinesische Fleckschnabelente
(Unterart der Fleckschnabelente) -
Samtente (BDRG)
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Scheckente (BDRG)
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Schwarzkopfmoorente (BDRG), auch Baerente (EE)
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Spitzschwingenente
(Unterart der Chile-Krickente) -
Südamerikanische Löffelente,
auch Fuchs-Löffelente,
Argentinische Löffelente -
Trauerente (BDRG)
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Tasmanmoorente, australische (EE),
auch Australische Moorente -
Veilchenente/Kleine Bergente
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Zwergglanzenten (alle Unterarten),
auch Zwergenten
→ Afrikanische Zwergente,
auch Afrikanische Zwergglanzente
→ Australische Zwergente,
auch Grüne Zwergglanzente
→ Coromandel-Zwergente
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Spatelschnabelente,
auch Rosenohrente -
Vallisneriaente (EE),
auch Riesentafelente (BDRG) -
Spaltfußgans

Schmuckzwergente (Nettapus auritus)
(c) Graeme Baxter

Amazonasente (Amazonetta brasiliensis)
(c) KENNEDY BORGES
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Krickente (Anas crecca) © Alan Burger

Pfeifente (Mareca penelope) (c) Anaís Fidalgo

Chilepfeifente (Mareca sibilatrix)
(c) Kala Murphy King

Augenbrauenente (Anas superciliosa) (c) Tim

Australische Löffelente (Spatula rhynchotis)
(c) Amaya M.
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Baermoorente (Aythya baeri) (c) Zinogre

Bahamaente (Anas bahamensis)
(c) denismatthey

Gluckente (Sibirionetta formosa) (c) Xuan Chuan

Bergente (Aythya marila)
(c) Merrill Peterson

Blauflügelente (Spatula discors) (c) gregslak

Brautente (Aix sponsa) (c) Kent Ross

Büffelkopfente (Bucephala albeola)
(c) Judy Gallagher

Fleckschnabelente (Anas poecilorhyncha)
(c) sanjaydate

Floridaente (Anas fulvigula) (c) nikkikraft

Gänsesäger (Mergus merganser)
(c) louisetrussler

Gelbschnabelente (Anas undulata)
(c) Francesco Veronesi

Ringschnabelente (Aythya collaris)
(c) Stanley Wood
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Hartlaubente (Pteronetta hartlaubii)
(c) Ebobo

Hawaiiente (Anas wyvilliana)

Pünktchenente (Spatula hottentotta) (c) jtajax

Kapente (Anas capensis) (c) Louise Creed

Kappensäger (Lophodytes cucullatus)
(c) Ashley M Bradford

Kastanienente (Anas castanea) (c) Terra Occ
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Knäkente (Spatula querquedula) (c) vyatka

Kolbenente (Netta rufina)
(c) Diego González Dopico

Kragenente (Histrionicus histrionicus)
(c) Pavel Shukov

Kuckucksente (Heteronetta atricapilla)
(Foto: Jan Ebr)

Laysanente (Anas laysanensis) (c) viweedguy

Löffelente (Spatula clypeata) (c) Mikhail Ezdakov

Madagaskarente (Anas melleri) (c) Mikael Bauer

Weißflügelente (Asarcornis scutulata)
(c) Ashley Coates
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Mandarinente (Aix galericulata) (c) Martin Tremblay
Maoriente (Aythya novaeseelandiae)
(c) Lindsay Alexander

Marmelente (Marmaronetta angustirostris)
(c) brian fisher
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Mexikoente (Anas diazi) (c) letebile

Mittelsäger (Mergus serrator)
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Moorente (Aythya nyroca)
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Moschusente (Cairina moschata)
(c) Bernard DUPONT

Rosenschnabelente (Netta peposaca)
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Punaente (Spatula puna)
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Reiherente (Aythya fuligula)
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Rotaugenente (Netta erythrophthalma)
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Rotkopfente (Aythya americana)
(c) Beth Fishkind

Rotschulterente (Callonetta leucophrys)
(c) Daniel Dias

Samtente (Melanitta fusca)
(c) Анна Гуляева

Scheckente (Polysticta stelleri)
(c) Nigel Voaden

Schellente (Bucephala clangula)
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Schnatterente (Mareca strepera) (c) Luke

Schwarzente (Anas sparsa) (c) ianrijsdijk

Schwarzkopf-Ruderente (Oxyura jamaicensis)
(c) John Krampl

Sichelente (Mareca falcata) (c) nmoorhatch

Spatelente (Bucephala islandica)
(c) John D Reynolds

Spießente (Anas acuta)
(c) silvertop41

Spitzschwanzente (Anas georgica) Foto: steve b

Spitzschwingenente (Anas flavirostris ssp. oxyptera) (c) Carlos Schmidtutz

Stockente (Anas platyrhynchos) (c) Jörg Hempel

Südamerikanische Löffelente (Spatula platalea)
Foto: Hugo Hulsberg

Tafelente (Aythya ferina) (c) Jon J. Laysell

Trauerente (Melanitta nigra)
(c) Paulo Domingues

Tasmanmoorente (Aythya australis)
(c) Fran Wiesner

Veilchenente (Aythya affinis)
(c) kathy-115

Versicolorente (Spatula versicolor)
(c) Guillermo Menéndez

Weißkopf-Ruderente (Oxyura leucocephala)
(Foto: bogniets)

Zimtente (Spatula cyanoptera) (c) dlbowls

Zwergsäger (Mergellus albellus)
(c) Константин Ординарцев

Koromandelzwergente
(Nettapus coromandelianus) (c) sahdevsinh87

Smaragdzwergente (Nettapus pulchellus)
(c) mscaus

Bernierente (Anas bernieri)
(Foto: I, BS Thurner Hof)

Madagaskarmoorente (Aythya innotata)
(c) Nik Borrow

Neuseeländische Löffelente; Unterart der Halbmond-Löffelente (Spatula rhynchotis)
(Foto: Michael Hamilton)
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Philippinenente (Anas luzonica)
(Foto: Ken Billington)

Prachteiderente (Somateria spectabilis)
(c) Paul Cools

Riesentafelente (Aythya valisineria)
Foto: Dario Taraborelli

Schopfente (Lophonetta specularioides)
(c) Leonardo Adrián LEIVA


Kaplöffelente (Spatula smithii)
(c) pkondrashov

Weißkehlente (Anas albogularis)
(c) Uday Agashe

Carolinakrickente (Anas carolinensis)
(c) BioBlitz
Die Gruppierung des Ziergeflügels in Enten, Gänse, Schwäne und Pfeifgänse folgt nicht der Systematik der Gänsevögel. So wird die Spaltfußgans vom Verband Europäischer Kleintierzüchter (EE) den Gänsen zugeordnet und vom Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) den Entenvögeln
Die Spaltfußgans (Anseranas semipalmata) ist die einzige Art der Familie Anseranatidae aus der Ordnung der Gänsevögel. Der auffällige, schwarz-weiß gefiederte Gänsevogel kommt ausschließlich in Australien und im Süden Neuguineas vor. Spaltfußgänse waren im tropischen Nordaustralien früher in großen Schwärmen zu beobachten, die mitunter bis zu 80.000 Individuen zählten.
Spaltfußgänse wurden bereits vor über 100 Jahren in Europa gehalten. Nach der Exportsperre, die in Australien verhängt wurde, war der Vogel über längere Zeit nur noch selten in Zoos anzutreffen, da Züchtung der Tiere kaum und nur in großen zeitlichen Abständen gelang. Der erste Zuchterfolg in menschlicher Obhut gelang 1931 in Kalifornien, den ersten in Deutschland erzielte Jahre 1989 der Berliner Zoo.

Spaltfußgans (Anseranas semipalmata)
(c) Wayne Butterworth

Spaltfußgans (Anseranas semipalmata)
(c) judithbailey

Spaltfußgans (Anseranas semipalmata)
(c) rodgerp

Spaltfußgänse im natürlichen Lebensraum
(c) rodgerp

