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Die Imkerei

Seit 2015 betreiben wir unsere eigene Imkerei. Angefangen hat alles mit einem kleinen Ableger, den ein Freund bei uns im Garten aufgestellt hat. Heute stehen in unserem Bienenhaus bis zu 10 Bienenvölker. Da wir im Schutzkreis der Belegstelle Raggert liegen, halten und züchten wir ausschließlich die Carnica-Biene. Viele Infos rund um die Bienenhaltung gibt es hier auf unserer Seite.

Warum Bienen?

Da wir für Nachhaltigkeit und Regionalität stehen, erschienen uns Bienen als ideale Bereicherung für unseren Garten und für unser Gasthaus. Wir wollten wissen, wo unser Honig herkommt und was in ihm steckt. Heute können wir den Honigbedarf unseres Betriebes locker decken und auch Honig an interessierte Gäste verkaufen.
Die Bestäubungsleistung unserer Honigbienen ist immens. So konnten wir feststellen, dass sich die Obsternte in unserem Garten, also im direkten Umfeld unseres Bienenstandes verdreifacht hat, seit wir Bienen halten.

Die Bilder oben zeigen: Verschiedene Bienenstände in unserem Garten

Bienenstand (links) und Bienenhaus (rechts)

Das 2023 erbaute Bienenhaus

Die Bilder oben zeigen: Unser Bienenhaus von innen

Bienenvolk in einer Beute mit Sichtscheibe

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Die Honigbiene

Die Honigbiene ist 13 - 15 Millimeter lang, wiegt 0,11 g und fliegt bis zu 25km/h schnell, dabei kann sie bis 0,055 g Nektar in ihrer Honigblase transportieren. Wer mehr über die fleißigen Hautflügler erfahren will ist auf dieser Seite genau richtig!
Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera), auch Europäische Honigbiene, meist einfach Biene oder Honigbiene genannt, gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae), innerhalb derer sie eine Vertreterin der Gattung der Honigbienen (Apis) ist. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet war Europa, Afrika und Vorderasien. Da sie Honig erzeugt, wird sie durch den Menschen genutzt (Imkerei) und zählt zu den wichtigsten Nutztieren in der Landwirtschaft. Sie wurde weltweit verbreitet, unter anderem während der Kolonialisierung anderer Kontinente durch die Europäer. Wie einige andere Bienenarten ist auch die Westliche Honigbiene ein staatenbildendes Fluginsekt. In Asien kommen acht weitere Arten der Gattung Honigbienen vor. Die bekannteste davon ist die Östliche Honigbiene (Apis cerana), der ursprüngliche Wirt des Bienenschädlings Varroamilbe (Varroa destructor), die als der bedeutsamste Bienenschädling weltweit gilt. 

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Westliche Honigbiene (Apis mellifera)
(c) calliopegirl

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Honigbienen an einer Wasserstelle
(c) mobbini 

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Imkern im Verein

Wir sind Mitglied im Imkerverein Berchtesgaden. Der 1921 gegründete Verein umfasst zur Zeit etwa 150 Mitglieder in den Talkesselgemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Ramsau, Marktschellenberg und Schönau a. Königssee. Alle Mitglieder sind ausnahmslos als Hobby-Imker tätig. Es werden oftmals traditionelle, hauseigene Bienenstände gepflegt, die nicht selten von Generation zu Generation weiter gegeben werden. Jedes Jahr entstehen neue Bienenstände, die Gemeinschaft wächst. Allen gemeinsam ist die Faszination an der Welt der Bienen. Dabei stehen die artgerechte Haltung der Bienen und die hohe Qualität und Naturbelassenheit des Honigs im Vordergrund.

Im Einzugsgebiet der rund 650 Bienenvölker des Berchtesgadener Talkessels gibt es glücklicherweise keine Monokulturen und keine nennenswerten Belastungen mit Pflanzenschutzmitteln oder Ähnlichem. Durch die traditionelle Bewirtschaftungsform unserer einheimischen Landwirte, durch liebevoll und nachhaltig gestaltete Gärten und nicht zuletzt durch die Nähe zum Nationalpark Berchtesgaden finden unsere Bienen eine reiche Artenvielfalt vor, die sie gesund erhält und Honig von höchster Qualität ermöglicht.

Das Ziel des Imkervereins ist die Förderung der heimischen Imkerei zur Erhaltung und zum Schutz der wertvollen Flora und Fauna unseres wunderschönen Talkessels, mit der die Erzeugung der einzigartigen Naturprodukte Honig, Wachs, Pollen und Propolis als Lebens- und Naturheilmittel einher geht.

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☞ Weitere Informationen zur Imkerei im Berchtesgadener Talkessel findet ihr auch auf der Homepage des Imkervereins Berchtesgaden!

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Der Berchtesgadener Stock

Der Berchtesgadener Bienenstock ist eine historische Bienenbeute, die insbesondere im Berchtesgadener Land traditionell genutzt wurde und noch heute vereinzelt Anwendung findet. Er zeichnet sich durch seine Größe und Bauweise als Hinterbehandlungsbeute aus. Es handelt sich um meist zweietagige Trogbeuten, die von hinten durch eine Tür zugänglich sind. Ein typischer Berchtesgadener Stock umfasst ca. 100 Liter Inhalt und war im Vergleich zu den damals üblichen Körben oft doppelt so groß. Die Konstruktion wird im 1896 erschienenen Buch von J. M. Weiß beschrieben.
Obwohl heute eher Zander- oder Deutsch Normal-Maße üblich sind, wird der Berchtesgadener Stock teilweise noch genutzt, oft im Kontext von Alpentrogbeuten. 
Der Berchtesgadener Stock ist für seine stabile Bauweise bekannt, die den Bienen auch in rauen klimatischen Bedingungen Schutz bietet. 

Die Rähmchen des Berchtesgadener Maßes haben laut gängigen Tabellen Außenmaße von ca. 370 mm Breite x 235 mm Höhe (oft auch dem Bayerischen Hofmann-Maß zugeordnet).
 

Zum Berchtesgadener Stock gibt es ein interessantes Buch aus dem Jahre 1896, welches wir hier als PDF-Datei zum Download eingefügt haben. Viel Spaß beim Lesen!

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