Tillandsia tricholepis
Diese Tillandsie kommt aus dem Süden Südamerikas. Sie hat winzige, spitze Blätter und wächst als langer Trieb. Sie bildet mit der Zeit große, sehr dichte Klumpen aus vielen hundert Einzelpflanzen welche an Moos erinnern. Sie erinnert an Tillandsia bryoides. Im Gegensatz zu T. bryoides sind ihre Blätter nicht ganz so eng anliegend, was ihr ein etwas stacheliges aussehen verleiht. Auch ihre Blüten sind anders, sie sind größer und gelb.
Bei Tillansia tricholepis handelt es sich im eine der kleinsten Tillandsien überhaupt. Einzelpflanzen erreichen einen Durchmesser etwa 1,5 cm und eine Länge von 8 bis 10 cm.
Tillandsia tricholepis
1. Bewässerung (Der wichtigste Punkt)
- Sprühen oder Tauchen:
Graue Tillandsien im Sommer täglich oder jeden zweiten Tag mit kalkfreiem Wasser (Regenwasser ist ideal) besprühen. Alternativ kann man sie einmal pro Woche für ca. 30–60 Minuten in ein Wasserbad legen. - Fäulnis vermeiden:
Die Pflanzen nach dem Wässern vorsichtig ausschütteln. Es darf kein Wasser in den Blattachseln stehen bleiben, da sie sonst faulen. - Anzeichen für Durst:
Eingerollte oder runzelige Blätter signalisieren Wassermangel.
2. Der ideale Standort
- Licht:
Sie benötigen viel helles, indirektes Licht. Ein Platz direkt am Fenster ist ideal. Pralle Mittagssonne im Hochsommer sollte jedoch vermieden werden, um Verbrennungen zu verhindern. - Luft:
Eine gute Luftzirkulation ist essenziell. In geschlossenen Terrarien ohne Luftbewegung fühlen sie sich auf Dauer unwohl.
3. Düngen
Da sie keine Erde haben, benötigen sie gelegentlich Nährstoffe über das Wasser.
- Häufigkeit:
ca. einmal im Monat einen speziellen Bromelien- oder Orchideendünger in sehr schwacher Konzentration (ca. 1/4 der Packungsangabe) verwenden. - Methode:
Den Dünger einfach dem Sprühwasser oder dem Tauchbad hinzufügen.
4. Befestigung
Tillandsien sollten nicht eingepflanzt werden. Man kann sie auf Wurzeln, Steinen oder Gittern mit etwas Draht oder speziellem Kleber befestigen.
- Sprühen oder Tauchen:

