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Steckbrief:

Raues Hornblatt

Ceratophyllum demersum

 

Das Raue Hornblatt (Ceratophyllum demersum), auch Gemeines Hornblatt genannt, ist eine untergetaucht lebende Wasserpflanze aus der Familie der Hornblattgewächse.

 

Das Raue Hornblatt ist eine untergetaucht, freitreibende oder mit wurzelähnlichen Organen (Rhizoiden) im Boden verankerte Wasserpflanze.

 

Das Raue Hornblatt ist, mit Ausnahme der Arktis und der Antarktis, in ganz Europa, im nördlichen Asien und in Nordamerika verbreitet. In Europa erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet nordwärts bis nach Island und bis zu den Färöen, in Skandinavien kommt es bis 69° nördlicher Breite vor.

In Mitteleuropa kommt es im Tiefland und in den Mittelgebirgen zerstreut bis häufig vor; es steigt nur vereinzelt bis etwa 900 m auf. In den Alpen findet man es nur vereinzelt in wärmeren Gebieten.

Raues Hornblatt (Ceratophyllum demersum)

Artikelnummer: AKW0469
3,90€Preis
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  • Hornblatt ist eine beliebte Wasserpflanze für Gartenteiche und findet auch in der Aquaristik eine breite Verwendung. Sie gilt als relativ anspruchslos, schnellwachsend und hemmt durch Nährstoffkonkurrenz und Allelopathie nachhaltig das Algenwachstum. Dadurch wird sie gerne als Erstbepflanzung in der Einfahrphase von Kalt- wie auch Warmwasserbecken mit einem Spektrum der Wassertemperatur von 15 °C bis 30 °C benutzt. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Sauerstoffanreicherung durch einen dichten Bestand mit Ceratophyllum demersum. Hornblatt gilt als Starkzehrer für Nitrat und Phosphat. Bei Nährstoffüberangebot bildet Ceratophyllum schnell dichte Bestände. Außerdem finden Jungfische und Zwerggarnelen zwischen den Blättern Unterschlupf. Sie haben einen mittleren Lichtbedarf, so können sie unter bestimmten Bedingungen auch unter Schwimmpflanzen wie Froschbiss, See- und Teichrosen gedeihen. In der kalten Jahreszeit kann die absterbende Biomasse des Hornblattes zu Problemen mit Faulgasen führen. Hornblatt und Wasserpest konkurrieren miteinander, so verhindert Hornblatt die ungebremste Ausbreitung der Wasserpest.

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