Mosaikfadenfisch
Trichopodus leeriifrüher: Trichogaster leerii
Der Mosaikfadenfisch ist ein in Südostasien weit verbreiteter Labyrinthfisch. Er ist der farbenprächtigste Vertreter der "Östlichen Fadenfische". Mit einer Gesamtlänge von bis zu zwölf Zentimeter ist der Mosaikfadenfisch der kleinste unter den fünf Arten "östlicher Fadenfische".
Da alle Fadenfische in Südostasien relativ wichtige Speisefische sind, wurden sie bereits vor ihrer wissenschaftlichen Entdeckung von Menschen ausgebreitet. Ihre ursprünglichen Vorkommensgebiete sind deshalb nicht mehr feststellbar. Das gilt auch für den Mosaikfadenfisch, der heute auf den großen Sunda-Inseln Borneo und Sumatra sowie im südlichen Teil der malaiischen Halbinsel verbreitet ist. Dort bewohnt er die flachen Zonen stehender und langsam fließender, klares, weiches und leicht saures Wasser führender Gewässer, die entweder durch Ufervegetation beschattet oder dicht verkrautet sind. In Kulturgewässern (Reisfeldern und Bewässerungssystemen) findet man den Mosaikfadenfisch, im Gegensatz zu seinen Schwesterarten, selten. Mosaikfadenfische ernähren sich von Weichtieren, Kleinkrebsen, Insekten und deren Larven.
Die wunderschön gefärbten Mosaikfadenfische sind eher groß werdende Fadenfische mit einem tollen Perlmuster. Wie alle Fadenfische sind sie eher ruhig und etwas schüchtern, sie eignen sich daher wunderbar für ein gut bepflanztes, großes Gesellschaftsaquarium mit ruhigen Beifischen und mit Garnelenbesatz.
Mosaikfadenfisch (Trichopodus leerii)
- Wasserwerte: weich bis mittelhart
- Herkunft: Asien
- Aquariengröße: ab 200 Liter (100cm)
- Endgröße: 8 - 12 cm
- Ernährungsweise: omnivor - Allesfresser
- Beckenregion: Oben
- Zucht: einfach, Bildet Reviere (beim Laichen)
- Fischgruppe: Labyrinthfische
- Temperatur: 25 - 30 °C

