Mondscheinfadenfisch
Trichopodus microlepisfrüher: Trichogaster microlepis
Der Mondscheinfadenfisch ist ein auf dem südostasiatischen Festland verbreiteter Labyrinthfisch und der einzige Vertreter der „Östlichen Fadenfische“ ohne Körperzeichnung.
Mondscheinfadenfische sind stattliche Süßwasserfische, die eine Gesamtlänge bis 18 Zentimeter erreichen. Ihr gestreckter Körper ist an der breitesten Stelle, zwischen Rückenflossenansatz und After, noch höher als beim Mosaikfadenfisch.
Die Heimat des Mondscheinfadenfischs liegt vermutlich in Kambodscha, Laos und Myanmar. Dass die Art auch in Thailand relativ weit verbreitet ist, hängt sehr wahrscheinlich mit ihrer Beliebtheit als Speisefisch zusammen. Nahezu ausschließlich werden Mondscheinfadenfische in den flachen Zonen stehender oder langsam fließender, beschatteter oder dicht bewachsener Gewässer vorgefunden. Das Wasser ihrer Lebensräume ist in der Regel weich und reagiert leicht sauer. Mondscheinfadenfische ernähren sich überwiegend von Weichtieren, Kleinkrebsen, Insekten und Insektenlarven. Nur in Aquarienhaltungen wurde bisher mehrfach beobachtet, dass diese Art auch große Mengen pflanzlicher Nahrung, nämliche weiche Blätter von Schwimm- und Wasserpflanzen, zu sich nimmt.
Mondscheinfadenfische sind typische Schaumnestbauer mit Vaterfamilie. Laich und Larven werden vom Männchen bis zum Freischwimmen betreut, danach erlischt die Brutpflege.
Mondscheinfadenfisch (Trichopodus microlepis)
- Wasserwerte: weich bis mittelhart
- Herkunft: Asien
- Aquariengröße: ab 240 Liter (120cm)
- Endgröße: 12 - 18 cm
- Ernährungsweise: omnivor - Allesfresser
- Beckenregion: Oben
- Fischgruppe: Labyrinthfische
- Temperatur: 24 - 30 °C

