Kongo-Saugbarbe
Garra congoensis
Über die Kongo-Saugbarbe ist bisher nicht allzuviel bekannt.
Was die Schmerlen in Südostasien und die Harnischwelse in Südamerika sind, vereint Garra congoensis in Afrika in sich. Sie ist einfach als bodenbewohnender Aufwuchsfresser schnell strömender Fließgewässer zu charakterieren mit entsprechenden körperlichen Anpassungen wie langgestreckter, dorsoventral abgeflachter Körper und Tendenzen einer Saugmaulausbildung.
Der Körper ist langestreckt, zwar noch volumig gebaut, jedoch schon deutlich auf der Bauch- und der Rückenseite (dorsoventral) abgeflacht. Die im Verhältnis recht großen Brust- und Afterflossen sind seitlich am Körper angebracht und stehen in Ruhelage ab. Die Brustflossen sind am vorderen und seitlichen Rand schmal weiß gesäumt, nach hinten verliert sich dieses Farbmerkmal. Die Rückenflosse ist vor dem Ansatz der Afterflossen orientiert, die Schwanzflosse ist gegabelt. Das Maul der Tier ist unterständig und zu einer Saugscheibe umgewandelt, mit dem die Tiere sich an Scheiben und Dekorationen ansaugen können, jedoch kann nicht von einem ausgesprochenen Saugmaul wie bei den Harnischwelsen gesprochen werden. 1 Paar seitlich am Maul stehender sehr kurzer Barteln.
Die Endgröße wird mit etwa 10 cm in der Literatur angegeben. Angaben über die Lebenserwartung liegen nicht vor.
Verbreitung:
Zaire im unteren Kongo, dort vorzugsweise in Stromschnellen.
Kongo-Saugbarbe (Garra congoensis)
- Wasserwerte: weich bis mittelhart
- Herkunft: Afrika
- Beckenregion: Boden
- Größe: 8 bis 10 cm
- Ernährungsweise: Aufwuchsfresser
- Aquariengröße: ab 100 Liter (80 cm)
- Temperatur: 24 - 27 °C

