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Drosera roraimae

(Akopan Tepui, Chimanta-Massiv)
 

Drosera roraimae ist eine fleischfressende Pflanze aus der Gattung Sonnentau, die in Brasilien, Guyana und Venezuela beheimatet ist, insbesondere auf dem Tafelberg Roraima, worauf sich ihr Name bezieht.

Die Pflanze bildet eine bodenständige Rosette und erreicht eine Gesamthöhe von bis zu 10 cm. Die Blätter sind löffelförmig. Die Blätter sind mit Tentakeln bedeckt, die an ihren Enden klebrige, glitzernde Tröpfchen absondern, um kleine Insekten anzulocken und zu fangen. Um die Beute besser zu verdauen, krümmt sich das Blatt oft um sie herum. 

Drosera roraimae blüht mit blass-violetten Blüten an einem langen Blütenstiel.

In ihrer natürlichen Umgebung wächst Drosera roraimae auf moosigen Böden in der Nähe von Wasserquellen.

 

Für die erfolgreiche Kultivierung dieser Art, die als Hochland-Pflanze betrachtet wird, sind spezifische Bedingungen erforderlich:
Drosera roraimae benötigt viel direktes Sonnenlicht, um die charakteristischen "Tautropfen" zu bilden.
Zum Gießen sollte ausschließlich destilliertes Wasser, Regenwasser oder Umkehrosmosewasser verwendet werden, da die Pflanzen empfindlich auf Mineralien im Leitungswasser reagieren. Die Erde sollte immer feucht gehalten werden, idealerweise im Anstauverfahren, d. h. der Topf steht ständig in einem Untersetzer mit Wasser.
Eine hohe Luftfeuchtigkeit, idealerweise zwischen 60-80 %, ist vorteilhaft.

Drosera roraimae

Artikelnummer: AKW0660
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  • Pflegebedingungen von Tepui-Pflanzen:
    Die Klimaverhältnisse auf den Tepuis unterscheiden sich drastisch von denen in der Ebene. Dort sind vor allem die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht ausgeprägter, die Temperaturen sind im Allgemeinen niedriger, die Sonneneinstrahlung ist höher und durch konstanten Nebel und Regen ist es nasser als in der Ebene, wenn auch Niederschlagswasser nicht gespeichert wird, weil kaum Boden vorhanden ist und das Wasser sofort oberirdisch abläuft.

    All diese Bedingungen müssen auch bei der Pflege von Tepui-Pflanzen beachtet werden. Ähnlich wie auch bei anderen tropischen Hochlandpflanzen, brauchen die Tepui-Gewächse eine Nachtabsenkung. Am Tag sollte es nicht wärmer als 25° C und in der Nacht am besten nicht wärmer als 15° C.
    Umso kühler es Nachts wird, umso besser. Temperaturen bis 5° C sind kein Problem. Auf manchen Tepuis kommen gelegentlich sogar Fröste vor. Am Tage wird es dann aber trotzdem wieder relativ warm. 

    Außerdem ist eine hohe Luftfeuchtigkeit wichtig. Ein Überbrausen mit Regenwasser oder Osmosewasser, einmal am Tag kommt dem Wohlbefinden der Pflanzen sehr entgegen. In Terrarien lassen sind Beregnungsanlagen von Vorteil, welche per Zeitschaltuhr mehrmals tägliche Regenschauer simulieren. Wenn ein Terrarium für Tepui-Bewohner nicht an einem ausreichend kühlen Ort (z.B. Keller) steht um die nächtliche Temperaturabsenkung zu garantieren, so muss auch dafür Technik, in Form von Kühlaggregaten, Ventilatoren etc. eingesetzt werden.

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