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Catopsis berteroniana
(Nähe Santa Elena, Gran Sabana, Venezuela)

 

Catopsis berteroniana ist eine epiphytische Pflanzenart aus der Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae).
Wie bei allen Trichterbromelien wird Wasser in den Blatttrichtern gesammelt. Dort hinein fallen auch Staub, Pflanzenteile und Tiere. Organisches Material wird mit Hilfe von Bakterien und Pilzen zersetzt. Die dann gelösten Nährstoffe werden über die Blätter aufgenommen.

Catopsis berteroniana ist die bisher einzige Catopsis-Art, die als präkarnivor angesehen wird. Dies bedeutet, dass sie am Anfang einer Entwicklung hin zu einer fleischfressenden Pflanze ist. Die Beute (Insekten) ertrinkt in den mit Wasser gefüllten Trichtern, es existiert aber keine Verdauung mit Enzymen, sondern die Pflanze benötigt zur Gewinnung der Nährstoffe aus erbeuteten Tieren Bakterien als Hilfe (im Gegensatz zu den karnivoren Pflanzen im strengen Sinne). In den Trichtern fanden sich sehr niedrige pH-Werte, dadurch wurde der Schluss gezogen, dass dies zur besseren Assimilation der Nährstoffe führt.

 

Verbreitung:
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Florida in den südlichen USA über Mexiko, Zentralamerika und die karibischen Inseln bis Ecuador und Ost-Brasilien (Bahia, Parana und Santa Catarina) in Höhenlagen zwischen 100 und 1300 m über dem Meeresspiegel.

Catopsis berteroniana

Artikelnummer: AKW0673
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inkl. MwSt. |
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  • Pflegebedingungen von Tepui-Pflanzen:
    Die Klimaverhältnisse auf den Tepuis unterscheiden sich drastisch von denen in der Ebene. Dort sind vor allem die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht ausgeprägter, die Temperaturen sind im Allgemeinen niedriger, die Sonneneinstrahlung ist höher und durch konstanten Nebel und Regen ist es nasser als in der Ebene, wenn auch Niederschlagswasser nicht gespeichert wird, weil kaum Boden vorhanden ist und das Wasser sofort oberirdisch abläuft.

    All diese Bedingungen müssen auch bei der Pflege von Tepui-Pflanzen beachtet werden. Ähnlich wie auch bei anderen tropischen Hochlandpflanzen, brauchen die Tepui-Gewächse eine Nachtabsenkung. Am Tag sollte es nicht wärmer als 25° C und in der Nacht am besten nicht wärmer als 15° C.
    Umso kühler es Nachts wird, umso besser. Temperaturen bis 5° C sind kein Problem. Auf manchen Tepuis kommen gelegentlich sogar Fröste vor. Am Tage wird es dann aber trotzdem wieder relativ warm. 

    Außerdem ist eine hohe Luftfeuchtigkeit wichtig. Ein Überbrausen mit Regenwasser oder Osmosewasser, einmal am Tag kommt dem Wohlbefinden der Pflanzen sehr entgegen. In Terrarien lassen sind Beregnungsanlagen von Vorteil, welche per Zeitschaltuhr mehrmals tägliche Regenschauer simulieren. Wenn ein Terrarium für Tepui-Bewohner nicht an einem ausreichend kühlen Ort (z.B. Keller) steht um die nächtliche Temperaturabsenkung zu garantieren, so muss auch dafür Technik, in Form von Kühlaggregaten, Ventilatoren etc. eingesetzt werden.

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